Zaubern mit Kräutern Teil 2

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  Zaubern mit Kräutern, Teil 2: Magische Kräuteraktivitäten

 
  Für all Ihre magischen Kräuteraktivitäten gebe ich Ihnen aus eigener Erfahrung noch diese drei praktischen Tips:

1. Betrachten Sie alles als ein Spiel. Erinnern Sie sich noch, wie Sie als Kind spielerisch die Welt erforscht haben? Die Kräuter werden liebend gern mit Ihnen spielen und Ihnen mit Leichtigkeit ihre Geheimnisse anvertrauen.

2. Haben Sie Spaß dabei!

3. Entspannen Sie sich! Es geht um nichts.

Wenn Sie nun so mit den Pflanzen umgehen seien Sie aufmerksam und beobachten Sie alles was mit Ihnen passiert ohne es zu bewerten. (Bilder, Gefühle, Gedanken, Stimmungen, Träume) Es kann hilfreich sein, wiederum alle diese Erlebnissen, Gefühle und Träume aufzuschreiben, auch dann, wenn sie Ihnen im ersten Moment nicht "wichtig" erscheinen.

Erforschen Sie die Pflanzen mit allen Sinnen. Es scheint den Pflanzen übrigens nichts auszumachen, wenn man sie erntet und ißt bzw. sonstwie verarbeitet, wenn man das alles mit Respekt und Achtsamkeit tut. Dazu gehört auch, daß dafür gesorgt wird, daß die Pflanzen nachwachsen können, daß sie sorgfältig und möglichst schonend geerntet werden, daß seltene Pflanzen nicht aus der Natur entnommen werden und natürlich auch Bestände nicht geschützter Pflanzen nicht ausgeplündert werden. Sie können dem Pflanzengeist auch ab und zu ein kleinen Geschenk mitbringen, - beispielsweise eine Hand voll Komposterde, ein Schälchen Körner, etwas Milch, Schokolade, Kekse - was Ihnen eben gerade so in den Sinn kommt.
 
 
  Katzenminze:

Vermittlerin zwischen Mensch und Tier.
 
  Und noch einmal, zu Gunsten Ihrer Gesundheit, -gegessen werden selbstverständlich nur absolut eßbare Pflanzen!!!! - Sie machen sich natürlich auch mit den äußeren Merkmalen der Pflanzen vertraut, so daß Sie sie eindeutig bestimmen können (das gehört unbedingt zu Ihrer Kräuterhexen-Arbeit dazu!). Giftige Pflanzenarten können Sie anschauen, fotografieren, malen, dran riechen - sich ihnen also mit äußerster Vorsicht und Bedachtsamkeit nähern um sie kennen zu lernen und mit ihnen in Kontakt zu kommen. Für ihre Zaubereien (insbesondere die "eßbaren") verwenden Sie jedoch die ungiftigen , auch wenn Tollkirsche und Co allgemein als Hexenkräuter gelten. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, daß eine Pflanze giftig sein muß um magisch zu sein.

Wer sich nun so eingehend mit den Pflanzen beschäftigt, wird bald feststellen, daß eine ganz individuelle Beziehung zu ihnen entsteht. Was genau das im Einzelnen bedeutet dafür gibt es keine Regeln, - kann es auch nicht geben, denn jeder von uns ist ein Unikat. An dieser Stelle kann ich Sie nur auf Ihre eigenen Empfindungen verweisen. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie das für Sie ist oder sein wird.

Dies ist die Vorbereitung, die nötig ist, um mit Kräutern magisch umzugehen. Der Prozeß des Tiefer - Eintauchens in die Mysterien der Pflanzenwelt ist übrigens niemals abgeschlossen, egal wie lange Sie sich schon damit beschäftigen.

Was bedeutet nun aber Kräutermagie?

Nach meinem Verständnis und meiner Erfahrung bedeutet es, daß die Kräuter bei einem Zauber zu unseren Verbündeten oder auch Partnern werden, - uns mit ihren charakteristischen Eigenschaften, ihrem speziellen Wesen, in dem unterstützen, was wir erreichen möchten, den Zauber, die Magie, die wir weben, verstärken.

Bedenken Sie bitte: es sind nicht die Kräuter die den Zauber weben, sondern SIE! Deshalb müssen Sie auch hier wieder auf Ihr eigenes Gefühl vertrauen, um herauszufinden, welche Pflanzen Sie wofür als Unterstützung empfinden, mit wem Ihrer Kräuterfreunde Sie sich für einen bestimmten Zauber verbünden möchten.

Um Sie auf den Geschmack zu bringen plaudere ich jetzt ein bißchen aus dem Nähkästchen , - oder besser gesagt aus meinem eigenen Hexenkessel, - über die mögliche magische Anwendung einiger Pflanzenarten. Lassen Sie sich inspirieren! (Fortsetzung: Zaubern mit Kräuter, Teil3)
 
     

 

 
 
 

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